Wir hatten eine ganz gesellige Zeit beim Stammtisch am 25.9, mit einem besonderen Besuch vom Indianapolis Feuerwehrmann Brian Nicely, der am Tag davor seinen drei-wöchigen Austausch bei der Kölner Feuerwehr angetreten hat. Weiterlesen

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, aber nicht die Schulpartnerschaft zwischen der Carl v. Ossietzky Gesamtschule und der Perry Meridian High School. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer von beiden Schulen haben viel gemeinsam erlebt. Die Berichte findet man auf der Schulwebseite unter Unser Profil, Partnerschulen, Perry Meridian High School.

 

 

 

 

Die Partnerschaft mit Indianapolis wird von der dritten Generation der Familie Schulz gepflegt. Die Abiturientin Feli Gothmann, Enkelin von unserem Freundeskreis-Gründer Volkmar Schulz, reiste Ende März nach Indianapolis um die Stadt näher kennenzulernen. Sie wird drei Monate an verschiedenen Institutionen hospiteren. Wer Felis Abenteuer in Indy miterleben möchte, kann ihren Blog auf Instagram, feligoesIndy, folgen.

Antje Schulz, Feli Gothmann, Corinna Klein, Louise Lampkin

 

 

Am 28. März sind Feli Gothmann, Antje Schultz und Corinna Klein in Indianapolis eingetroffen. Das älteste Mitglied des Sister City Committee, die 82-jährige Louise Lamkin, ließ es sich nicht nehmen, die drei Damen am Flughafen persönlich in Empfang zu nehmen. Louise hatte schon vor 30 Jahren zu Auftakt der Städtepartnerschaft die Studentin Antje Schultz bei sich zu Hause aufgenommen.

 

 

Am 6. November trat Kölner Feuerwehrmann Thomas Enders seine Reise nach Indianapolis an, um dort drei Wochen lang Erfahrungen in der Partnerstadt zu sammeln.

Vorher gab es noch am 16. Oktober ein Treffen mit Uwe Siemons, der Beauftragter für den Feuerwehraustausch mit Indianapolis, und Hartwig Prüßmann. 

 

Reisebericht über den Austausch zwischen den Feuerwehren Indianapolis und Köln

Gruppenfoto nach einem Feuer

om 6. Bis zum 27.11.2017 hatte ich die Möglichkeit am Austauschprogramm der Feuerwehren Köln und Indianapolis teilzunehmen. Ein Ziel dieses Austausches ist, neben dem kulturellem Austausch, ein gegenseitiges kennenlernen der unterschiedlichen Strukturen und Arbeitsweisen. Durch die Kollegen auf den verschiedensten Wachen wurde ich jedes Mal so herzlich und offen empfangen, als ob ich zur Feuerwehr Indianapolis gehören würde. Gleiches gilt für meine Gastfamilien, die mich in Ihre Familien integrierten, bei denen ich während des Austausches untergebracht war. So hatte ich hier unter anderem die Gelegenheit Thanksgiving zu feiern oder aber auch eine Reise nach Nashville/ Tennesee zu unternehmen, um dort eine der Töchter für die bevorstehenden Feiertage abzuholen.

Treffen mit der letzten Austauschkollegin Sue Sheperd

W ährend meines Aufenthaltes versah ich auf 6 verschiedenen Feuerwachen meinen Dienst und hatte so die Gelegenheit zahlreiche Einsätze dort zu erleben. Im gesamten Zeitraum meines Austausches brannte es in Indianapolis 47 mal. Hierdurch hatte ich die Gelegenheit hautnah zu sehen wie die Kollegen dort arbeiten. In vielen Gesprächen auf den Wachen wurde über die Unterschiede diskutiert und ausgetauscht, so dass beide Seiten voneinander gelernt haben. Was mich aber am meisten beeindruckt hat ist das Ansehen welches die Feuerwehrleute in den USA genießen. In Deutschland würde ich mir nur die hälfte davon wünschen. So wurde mir zum Beispiel von einer fremden Frau die Hand geschüttelt und sie dankte mir für meine Arbeit die ich leiste. Es gibt dort einfach eine Wertschätzung die hierzulande leider zu selbstverständlich geworden ist.

Weihnachtlich beleuchteter Momument Circle

N eben meinem beruflichen Austausch gab es auch einen kulturellen Austausch. So konnte ich zum Beispiel an meinen Dienstfreien Tagen viele Dinge erleben, die meine Gastfamilien mit mir unternahmen. Wir besuchten unter anderem ein Spiel der Indianapolis Colts, das heimische American Football Team, also das Gegenstück zum heimischen FC. Leider verloren die Colts das Spiel an diesem Tag. Das war nur eines von unzähligen Erfahrungen die ich erleben durfte. Die Offenheit der Menschen in Indianapolis ist überwältigend. Es war mir eine große Freude und Ehre für mich die Stadt Köln repräsentieren zu dürfen und ich hoffe das die Austauschprogramme mit unserer Partnerstadt noch lange weitergeführt werden.

 

Liebe Vereinsmitglieder,

unserem Vereinsmitglied, der Kölner Austauschorganisation Partnership International e.V., ist es gemeinsam mit ihrer amerikanischen Partnerorganisation „Foreign Links Around The Globe“ (F.L.A.G.) gelungen, ein Kurzzeitprogramm nach Indianapolis ins Leben zu rufen. Das Programm wird an Ostern 2018 das erste Mal stattfinden. Es bietet 10 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, für zwei Wochen bei Gastfamilien zu leben und eine amerikanische High School zu besuchen. Alle Informationen zum Programm finden Sie im

Wir würden uns freuen, wenn Sie im Sinne der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Indianapolis, in Ihrem Freundeskreis auf das Kurzzeitprogramm aufmerksam machen würden.
Dieses Programm steht ganz ausdrücklich nicht in Konkurrenz mit dem von uns initiierten Schulaustausch mit Indy, sondern kann eher als eine sinnvolle zusätzliche Ergänzung unserer Bemühungen um die Austauschkontakte Jugendlicher mit unserer Partnerstadt in Indiana betrachtet werden.
Mit allen guten Wünschen,
Hartwig Prüßmann

Im Oktober bekam die Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule in Köln-Longerich für drei Wochen Besuch von zwölf Schüler und Schülerinnen (plus Deutschlehrerin, Schulleiter und Sekretärin) aus Indianapolis. Die Schüler und Schülerinnen besuchen dort die Perry Meridian High School und wohnten in Köln bei ihren deutschen Austauschpartnern, mit denen sie bereits überWhatsapp in Verbindung standen.

Am 8. Oktober war es endlich soweit: Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule, deren Eltern, die Organisatoren des Schulaustauschs und die Schulleiterin auf die Ankunft der Gruppe von der Perry Meridan High School im Kölner Hauptbahnhof. Die Gruppe, zu der auch Deutschlehrerin und Organisatorin auf amerikanischer Seite Beate Westerhouse, sowie die Schulsekretärin Jenny gehörten, wurde herzlich empfangen mit Begrüßungstransparent und Gastgeschenken.

                           

 

 

 

 

 

Am 9. Oktober traf schließlich auch der Schuldirektor der Perry Meridian High School, Kert Boedicker, aus Indianapolis in Köln ein. Seinem Wunsch nach einer lokalen Spezialität beim gemeinsamen Abendessen im Päffgen Brauhaus Restaurant konnte entsprochen werden: Rheinischer Sauerbraten. Der Hinweis darauf, daß es sich hierbei um Pferdefleisch handelte, lies ihn kurz aufblicken, machte Kert im übrigen aber nichts aus. Er genoss seine Mahlzeit sichtlich sehr.

 

Die Schüler nahmen mit ihren Gastgebern vormittags am Unterricht teil. Nachmittags war für sie allerhand geplant, unter anderem eine Stadtführung, eine Dombesichtigung, einen Philharmonie-Besuch, ein Bläck-Fööss-Konzert, ein FC Köln Spiel, und einen Besuch des amerikanischen Generalkonsulats in Düsseldorf.

                           

 

 

 

 

 

 

 

 

Einer der Höhepunkte des Austauschprogramms war sicherlich der Empfang aller Beteiligten im Hansasaal des historischen Rathaus der Stadt Köln durch Bürgermeister Wolter. Die Fotos geben gute Eindrücke von der Stimmung bei diesem Event wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 25. Oktober reiste die Gruppe zurück. Die Schulen werden aber in Kontakt bleiben, denn im März fliegen die Gesamtschüler zum Gegenbesuch nach Indianapolis.

 

Eindrucksvoll und vergnüglich zugleich war der offizielle Empfang der Marathonläufer/innen aus den Partnerstädten im historischen Hansasaal des Kölner Rathauses. Auf Vermittlung von und intensiver Vorbereitung durch die CologneAlliance hatten sich so viele Marathonis wie noch nie zuvor angemeldet.

Bürgermeister Wolter nahm die Begrüßung und die Würdigung des Anlasses vor und ließ dann zu aller Überraschung öffentlich „die Hüllen fallen“. Darunter erschien allerdings nur sein Sportdress, denn er nahm selber am Marathon teil. Ein gelungener Gag.

                     

 

Nach dem offiziellen Empfang im Rathaus ging es für die Marathonis unmittelbar ins benachbarte Restaurant Consilium um dort beim traditionellen Pastaessen am Abend vor dem eigentlichen Cologne Marathon noch einmal ausgiebig Energie zu „tanken“. Mit eingeladen waren Vorstandsmitglieder der Städtepartnerschaftsvereine. Es ergaben sich hierbei tolle Gespräche und neue Partnerschaften.

Auf dem Foto sehen wir Colin und Emily, die sehr hilfreiche städtische Azubi Emilia, die selber schon im Auszubildendenprogramm der Stadt Köln in Indy war, und Nicole und Hartwig.

Der Marathon fand am 1. Oktober statt. Wir waren sehr gerne beteiligt bei der Besetzung des CologneAlliance Zeltes auf dem Kölner Neumarkt, wo wir die neuesten Ergebnisse des Cologne Marathons 2017 miterfuhren und gleichzeitig Hilfestellungen für eintreffende Läufer/innen nach deren erfolgreichen Teilnahme geben konnten. Weiterhin wurde die Gelegenheit genutzt, Informationen zu unserer Tätigkeit zu verbreiten.

Sehr erfreulich war das Abschneiden des Städtepartnerschaftsteams beim Cologne Marathon 2017, denn es erreichte hierbei den sehr beachtlichen 23. Platz von allen Teams , die teilnahmen. Der zweite Läufer im Städtepartnerschaftsteam war Colin Renk, aus Indianapolis.

Schulaustausch vorbereitet – Delegation besucht Chicago und Indianapolis

Vom 10. bis 18. Juni 2017 reiste eine kleine Delegation des Freundeskreises via Chicago nach Indianapolis um mit Hilfe der dortigen Freunde die notwendigen Vorbereitungen zu treffen für die wichtigsten Höhepunkte des Schulaustauschs zwischen den Partnerstädten. Im nächsten Jahr wird eine Gruppe von Kölner Schülern mit Begleitung den gleichen Weg nehmen. Die eingehenden Erkundungen der Reisegruppe stellten sicher, daß schon jetzt eine gute, sichere Planung vorliegt und die Programmpunkte geklärt und festgelegt werden konnten. Bei einem Besuch des Beauftragten des Mayors von Indianapolis wurde die volle offizielle Unterstützung dieses für das Projekt zugesichert.

Dr. Judith Kurte fasst die Eindrücke in ihrem Bericht zusammen:

 

 

Am 10. Juni 2017 startete eine Delegation von Kölnern von Indianapolis, um den Schüleraustausch zwischen der Perry-Meridian-Highschool (PMHS), Indianapolis, und der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule (CvOG), Köln Nippes, im April nächsten Jahres vorzubereiten: Julia Schlang, Lehrerin für Englisch und Latein der CvOG und Begleiterin des Schüleraustauschs, Hartwig Prüßmann, Vorsitzender des Freundeskreises Köln-Indianapolis, Ralf Radke, stellvertretender Vorsitzender der Schulpflegschaft CvOG und , stellvertretender Vorsitzender des FK Köln-Indianapolis, Judith Kurte, stellvertretende Vorsitzende der Schulpflegschaft CvOG und Vorsitzendes des Fördervereins der CvOG.
Die Vorbereitungsfahrt startete (und endete) am Kölner Hauptbahnhof. Von dort ging es mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen, dem Flieger nach Chicago und schließlich (nach 2 Tagen Aufenthalt dort) mit dem Greyhound Bus nach Indianapolis.

Chicago

Im beeindruckenden Chicago waren wir von morgens bis abends unterwegs, um lokale Spezialitäten und Sehenswürdigkeiten für die Schülergruppe zu erkunden: das typischste Frühstück, die beste Pizza, den leckersten Burger, den besten Hot Dog, das interessanteste Museum, den abwechslungsreichsten Park, das höchste Hochhaus, das größte Blues Festival, den schönsten Pier, die älteste Mall und vieles mehr. Bevor wir uns mit dem Greyhound auf den vierstündigen Weg nach Indy machten, besuchten wir noch das Hostel, in dem die Schülergruppe übernachten wird.

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In Indianapolis angekommen, machten wir einen Abstecher zur PMHS und waren wieder beeindruckt: riesige Sportstätten innen und außen, eine Aula mit großer Bühne und 900 Sitzplätzen, ein Musikraum mit 5 Kontrabässen, 10 Cellos, 20 Keyboard, ungezählten Schlagzeugen und vielem mehr, ein Raum, in dem 2.000 Notebooks für 2.000 Schülerinnen und Schüler lagern, eine Mensa mit Burgerstreet, Pizzastreet, Salatbar., ein bestens ausgestattetes Robotiklabor und und und ….

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Aber nicht nur die Schulausstattung, sondern auch das Schulpersonal machten die Schule zu einem Erlebnis. Wir erfuhren, daß es neben 120 Lehrerinnen und Lehrer noch 120 „Zivilangestellte“ an der PMHS gibt, die den reibungslosen Ablauf garantieren. Von den 2.000 Schülerinnen und Schüler waren leider nur die zu sehen, die an den Sportangeboten in den Ferien teilnahmen, der Rest war in Urlaub oder beim Ferienjob.

 


Die nächsten Tage waren dicht gepackt mit Besuchen und Events, um uns Stadt und Leben nahe zu bringen. Eine Stadtführung verdeutlichte die deutschen Wurzeln, die überall in Indy zum Vorschein kommen; der Besuch eines Freilichtmuseums gab uns einen hautnahen Eindruck vom Bürgerkrieg; im Indiana Motor Speedway haben wir alle Gewinnerautos der seit mehr als 100 Jahren stattfindenden Indianapolis 500 gesehen; im Victory Field durften wir den Rasen berühren, nicht jedoch betreten; im Turkey Run Park wurde gewandert. Und es wurde oft und reichlich amerikanisch gegessen und getrunken: burger, steak, scrambled eggs, bacon, ice cream, milkshakes, coke, root beer, ….

                                     Indygroup

Wir haben viele herzliche und großzügige Menschen kennengelernt. Angefangen von Beate Westerhouse, der Deutschlehrerin und für den Austausch Verantwortlichen, die uns Tag und Nacht betreut hat, über Eileen Webber und Rolland Abrahams (Schuldirektor), die uns beherbergt haben, bis hin zu all den Offiziellen, die uns begrüßt und willkommen geheißen und ihre Unterstützung zugesichert haben: Jordan Rodriguez (Director of International Affairs, City of Indianapolis), Stephen Schmidt (President, Sister City Committee), Martin Baier (Director, International Center), Giles Hoyt (Professor of German Literature), Mike Mullennax (Feuerwehrmann und Vice-President, Sister City Committee). Aber auch einige Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern waren – trotz Ferien – dabei, die es kaum erwarten können im Herbst nach Köln zu kommen und im Frühjahr die Kölner zu beherbergen.


Am 17.6. war leider alles schon wieder vorbei. Wir konnten mit dem Bewusstsein, daß unsere Schülerinnen und Schüler bestens aufgehoben sein werden, den langen Heimweg via Chicago und Frankfurt antreten.
Es war eine intensive, tolle Woche. Land und Leute sind beeindruckend offen, gastfreundlich und großzügig. Wir sind davon überzeugt, daß der Schüleraustausch ein voller Erfolg wird und, daß seine Etablierung dazu führt die Partnerstädte Köln und Indianapolis auf einen neuen und nachhaltigen Ebene noch enger zu verbinden – über die Jugend.

Judith Kurte, 19.06.2017