define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Reise – Freundeskreis Köln-Indianapolis e.V. http://freundeskreis-koeln-indy.de Wed, 23 Dec 2020 15:18:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.3 Feli in Indy, Teil 3 http://freundeskreis-koeln-indy.de/feli-in-indy-teil-3/ Wed, 23 Dec 2020 15:18:33 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2480 Felicitas Godtmann hat 2018 während eines dreimonatigen Aufenthalts in Indianapolis drei verschiedene Praktika gemacht und dabei das Land, das Leben und die Menschen kennengelernt.  Wer alles auf Instagram damals nicht folgen konnte, kann über ihre Erlebnisse auf unserer Homepage lesen.

Am 25. April 2018 ging es für uns drei nach Texas! Karen und Heinz zeigten mir einige ihrer Lieblingsecken. Ich hatte mein erstes amerikanisches Barbecue in Blanco, Texas. Blanco ist ein Dorf mit „wild-west-flair“, gelegen im Süden von Texas, nicht weit von San Antonio. Das „ur-amerikanischste“ Erlebnis hatte ich jedoch in Luckenbach.

Luckenbach

 

 

 

 

 

 

 

An dem mir zuvor unbekannten Ort verbrachten wir einen ganzen Abend. Luckenbach ist fast 200 Jahre alt. Das ehemalige Postamt der Geisterstadt Luckenbach  ist bekannt unter Country-Musik Fans. Umgeben von Hirschköpfen, die pinke Sonnenbrillen aufhatten, Höhner-Postkarten und deutschen Fußballfanartikeln wurde in der hölzernen Hütte Country Musik gespielt. Unter den wenigen Zuhörern war auch ein Mann, der so sehr wie ein Cowboy aussah, wie zuvor noch niemand, dem ich begegnet bin. Angelehnt an den Barhocker, mit Cowboy-Stiefeln und einem Bier bestückt hörte er den rauchigen Stimmen der Sänger zu. Diesen Abend werde ich niemals vergessen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächster Halt war Corpus Christi, wo ich den Rest der Roesch-Familie kennen lernen durfte. Corpus Christi liegt am Meer, demnach tankten wir viele Sonnenstrahlen, besuchten ein Sandburgen-Festival und aßen Krabben und Pommes Frites bei frischer Seeluft. Zum Abschluss unseres Kurztrips ging es nach San Antonio. Die Stadt hat mir wirklich gut gefallen, wegen ihres belebten Fußgängerverkehrs am Kanal, dem großstädtischen Ambiente und dem mexikanischen, kulturellen Einfluss.

Corpus Christi

 

 

 

 

 

 

 

Nach meiner Wiederkehr fing ich mein zweites Praktikum im International Center von Indianapolis an. Das International Center ist eine non-profit Organisation, die den Großteil von allem internationalen der Stadt koordiniert und veranstaltet. Zu ihren Tätigkeiten zählen Cultural Trainings, sprich Vermittlungshilfe zweier Parteien, die zwei verschiedene, kulturelle Hintergründe haben, sowie die Vermittlung von Ämtern, Schulen und Ansprechpartnern bloß für längerfristige Gäste oder auch Immigranten. Auch helfen sie bei der Organisation internationaler Feste, wie zum Beispiel dem German Fest oder unterstützen bei Einbürgerungsprozessen. Ich durfte Einblicke in die Arbeit verschiedenster Mitarbeiter, wie auch Martin Baier, dem Chef der Organisation, gewinnen. Martin Baier, seine Frau, ihr Sohn und ich besuchten einmal gemeinsam ein Indy11 Spiel. Ashley B. Eason, Vice President of Programs and Services,  lies mich an vielen internen Meetings des International Centers teilnehmen. Faszinierend fand ich, dass sie ein Auslandsjahr in Russland gemacht hatte. Ansuyah Naiken führte mich in die faszinierende Welt des Kulturtrainings ein. Während der Mittagspausen verbrachte ich viel Zeit mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und fühlte mich trotz sehr professionellem Arbeitsumfeld und Altersunterschied sehr willkommen.

 

Meine  Aussicht im International Center

Lunch mit den Mitarbeiterinnen Logan Charlesworth, Alli Tinch und Ashley Eason aus dem IC!                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Colin Renk, der Vorsitzende der America China Society of Indiana, war auch schon zu Gast in Köln und war besonders gastfreundlich! Er nahm mich mit seiner Freundin Emily zu einem Familiengeburtstag in einem idyllischen Vorort von Indy mit, wir besuchten gemeinsam ein Straßenmusik Festival und gingen zusammen zu einem typisch amerikanischen Jahrmarkt. Dort begegneten wir Abraham Lincoln und Twiggy, dem Wasserski fahrenden Eichhörnchen. Logan Charlesworth und ich arbeiteten im selben Büro. Sie war auch extrem offen und nahm mich zu Treffen mit ihren Freundinnen mit! Neben anfänglichen Enttäuschungen, bei denen sich Small-Talk Einladungen zum Dinner als sehr kurzlebig erwiesen, machten mich diese Erlebnisse besonders froh.

 

Colin Renk, seine Lebenspartnerin Emely Scott und ich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Mai nahm ich zusammen mit Heinz und Karen am 5k Marathon, anlässlich der Motorrennsportsaison in Indianapolis teil.

Dort trafen wir auf Colin und Emily!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammen mit Raul, den ich, wie schon erwähnt, gleich zu Anfang kennen lernte und seinen Freunden verbrachte ich den Cinco de Mayo. In Mexiko selbst hat dieser Feiertag kaum Bedeutung, er wird allerdings in den USA, durchaus auch stereotypisierend gefeiert. Raul selbst ist Mexikaner und studiert Business am IUPUI Campus. Bei mittlerweile frühlingshaften Temperaturen machten Raul und ich auch einige Fahrradtouren am White River oder auf dem Monon Trail. Fahrrad fahren in Indy ist nicht ganz dasselbe wie in Köln, dennoch hatte ich großen Spaß die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Richtig gerne bin ich, auch allein nach Broad Ripple gefahren. Broad Ripple ist nicht zentral gelegen, dennoch liegt es direkt am Monon Trail und hat eine besonders schöne Atmosphäre wegen seiner vielen, gut erhaltenen Cotton Wood Häuser und individueller, hochwertiger Cafés.

 

Eines der Cafés: The Cake Bake Shop!

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein deutsches Café, in dem es selbstgebackenes Brot nach deutscher Rezeptur gibt, ist dort auch! Denn Muttertag haben Karen, Heinz, Freunde der beiden und ich im bekannten St.Elmos im Zentrum der Stadt verbracht. St.Elmos ist bekannt für seine hochwertigen Steaks und ich muss sagen, dass das Restaurant seinem Ruf wirklich alle Ehre macht! Wie schon gesagt, ist der Mai der Motorrennsportmonat in Indianapolis. So hatten Karen und ich, dank den Lamkins,  die Chance, die trainierenden Rennfahrer live und in Farbe auf dem Indianapolis Motor Speedway bei brüllend heißem Wetter zu bestaunen. Beim herumschlendern abseits der Rennstrecke schauten wir uns aus direkter Nähe einige der Rennwägen an.

Karen und ich auf dem Motor Speedway!

Die Lamkins und ich! Sie waren die Gasteltern meiner Tante, die 30 zuvor Indy entdeckte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor dem großen Rennen und dem zeitgleich stattfindenden Elektro-Musik Festival bin ich selbstständig mit dem Megabus nach Chicago gereist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Megabusreisen von Route zu Route unterschiedlich sind, dennoch wurden auch hier keine Vorurteile, bezüglich der Sicherheit beim Reisen bestätigt. Mein Ticket habe ich günstig, einfach online gekauft und anschließend bin ich drei Stunden rauf ins ordentlich frische Chicago gefahren. Geschlafen habe ich bei einer Freundin, Yajahira, die ich über einen vorherigen Auslandsaufenthalt kennen gelernt habe. Sie arbeitet im schicken Bankenviertel von Chicago und wohnt zusammen mit zwei Mitbewohnerinnen im belebten Studentenviertel Lakeview.

Yajahira und ich im Spiegelbild des Cloud Gate in Chicago!

Die Skulptur im Panorama!

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn Indianapolis kulturell einiges zu bieten hat, muss ich ganz persönlich sagen, dass mir in Indy des Öfteren der Großstadttrubel auf den Straßen gefehlt hat. Mir hat es wirklich sehr gefallen, dass zum einen das Zentrum Chicagos sehr groß war und zum anderen aber auch so viele Menschen, trotz schlechten Wetters auf den Straßen unterwegs waren. Darunter gemischt waren vermutlich auch viele Touristen, dennoch habe ich das Straßenleben einfach als abwechslungsreich und bunt wahrgenommen!  Von Rooftopbars, über Süßigkeitenläden, bis hin zu Straßenkünstlern, die sich humorvoll dem Thema Diskriminierung stellten, war alles dabei.

Wir beide besuchten auch ein Chicago White Sox Spiel!

Die Aussicht vom Stadion aus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine letzten drei Wochen ließ ich im Eiteljorg Museum für indianische und westliche Kunst ausklingen.

Das Museum von vorne! Auf der Rückseite ist der Kanal- perfekt für Spaziergänge im Sonnenschein!

Streetart am Kanal, einen Katzensprung vom Museum entfernt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Praktikantentätigkeiten beriefen sich unter anderem auf das über die Schulter schauen bei Museumsführerinnen, einfache Hilfsarbeiten für das tägliche Museumsprogramm, sowie für das alljährliche Indian Market Festival. Auch hier kann ich nur in höchsten Tönen von der Offenheit des Teams sprechen. Mir wurden Einblicke hinter die Kulissen eines großen Museums gewährt. Was hinter diesen Kulissen alles steckt, war mir zuvor nicht bewusst. Zahlreiche Mitarbeiter arbeiteten in der ersten Etage des Museums für das Marketing auf Social-Media-Kanälen und eine moderne, immer aktuelle Website. Das jährliche Programm reicht von Führungen für Schüler, über Pride-Events, bis hin zum Indian Market Festival und der Zelebrierung der traditionellen mexikanischen Totenfeier „El Dia de los Muertos“.

Der Präsident des Eiteljorg Museums John Vanausdall steht in engem Kontakt zum Museumsteam!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sobald die Temperaturen sommerlich werden, gibt es neben Hochzeiten auch ein breit gefächertes Programm vor dem Museum direkt neben einem Kanal des White Rivers. Professionelle Musiker, wie auch Schüler, traten während meines Aufenthaltes auf. Ich habe eng mit Martha Hill und ihrem Team, das hinter der komplexen Programmplanung steckt, zusammengearbeitet. Die Werte, die dieses Museum, gelegen im Herzen Amerikas vertritt, beeindruckten mich sehr. Ich fühlte mich auf jeden Fall wohl im liberalen Klima des Museums!

 

Zusammen mit dem EIteljorgmuseum durfte ich an einer PraktikantInnenveranstaltung im Children’s Museum teilnehmen!

 

Hier wurden viele wichtige Themen für Kinder aufbereitet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während meines gesamten Aufenthalts stand ich in regem Kontakt zu Steve Schmidt, welcher viele Mühen in einen schönen Aufenthalt für mich steckte. Ich durfte seine Tochter kennen lernen, die mir ein Henna-Tattoo verpasste! Gegen Ende meines Aufenthalts setzte er noch ein kleines Extra auf all die deutsch-amerikanischen Erlebnisse, die ich in Indy hatte. Er zeigte mir das Heidelberg Haus. Am besten schaut sich jeder, der dort noch nie war, die Website des Cafés an. Das Café spiegelt wohl eine, durchaus dominierende Sichtweise auf das deutsche Kulturgut wieder. Brezeln werden umgeben von Maggitüten in den Regalen und Gartenzwergen auf jeglichen Ablagemöglichkeiten verzehrt. Abschließend zeigte er mir sein Liebingsviertel von Indianapolis: Irvington Historic District. Während der Autotour durch das Viertel erzähle er mir einige Schauergeschichten und Sagen über das älteste Viertel Indianapolis. Viele große Bäume säumten alte, holzverkleidete Anwesen. Das Viertel hat einen besonders individuellen Charme.

 

Ein Heinzelmännchen im German Shop  

 

Deutsches Hauptnahrungsmittel! Was sonst?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe ihr konntet ein paar aufschlussreiche Einblicke in meine Zeit in Indianapolis gewinnen! Sie war in jeglicher Hinsicht ein All-Round Paket. Von Kulturschocks bis hin zu zahlreichen, positiven Überraschungen war alles dabei. Enorm dankbar bin ich für die tolle Gastfreundlichkeit, die mir an allen Ecken und Enden begegnet ist.

Karen und ich ein Jahr später bei uns in Köln!

  

 

 

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Ab nach Indy http://freundeskreis-koeln-indy.de/ab-nach-indy/ Mon, 14 Dec 2020 20:14:23 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2456 Man kann sagen, dass niemand ihr Ehrenamt so lebt wie Claudia Burger.  Da ist nicht nur ihr langjähriges Engagement in den vielen Städtepartnerschaftsvereinen, und nicht nur ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende von CologneAlliance. Und es geht nicht darum, dass sie fast alle Partnerstädte – bis auf drei – mehrfach besucht hat. Nein, sie ging sogar noch weiter und lebte mit ihrem Partner Fiete Scheider im vergangenen Jahr einen Monat lang in Indy.  Sie mieteten eine Wohnung und ein Auto und erlebten den normalen Alltag. Mit ihrem Artikel  „Indiana – a state that works“, liefert sie eine schillernde Beschreibung ihres Aufenthalts, begleitet von vielen beeindruckenden Fotos. So kann jeder,  dank ihrer Darstellung, die Stadt ein bisschen besser kennenlernen.

Indiana – a state that works

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Transatlantische Schulverbindung bleibt erhalten http://freundeskreis-koeln-indy.de/transatlantische-schulverbindung-bleibt-erhalten/ Wed, 25 Nov 2020 21:00:26 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2331 Es war bereits zur Tradition geworden. Immerhin reisten die  Schüler:innen der Perry Meridian High School zweimal, 2017 und 2019, nach Köln. Die Schüler:innen der Carl-von-Ossietskzy-Gesamtschule waren 2018 in Indianapolis und hätten dieses Jahr wieder hinfahren sollen, aber leider musste der Austausch wegen den Reiseeinschränkungen abgesagt werden. Das war eine grosse Enttäuschung für alle und wir haben uns deshalb umso mehr gefreut, dass die Schüler:innen  wenigstens über Social Media mit ihren Partnern in Kontakt bleiben. Wir hoffen, dass der Austausch nächstes Jahr wieder in Gang gesetzt werden kann.

 

 

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Feli in Indy, Teil 2 http://freundeskreis-koeln-indy.de/feli-in-indy-teil-2/ Fri, 01 Nov 2019 17:23:04 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2258 Wer Felicitas Godtmanns Erfahrungen und Abenteuer während ihres drei-monatigen Aufenthaltes in Indianapolis im vergangenen Jahr auf Instagram nicht folgen konnte, hat nun die Gelegenheit ihren fesselnden Bericht zu lesen. Viel Vergnügen!

Am 31. März 2018 war es so weit. Ich zog bei meinen Gasteltern Karen und Heinz Roesch ein. Mehr noch als eine Bleibe, wurde mir die Offenheit und Wärme geschenkt, um mich heimisch zu fühlen. Von dieser bedingungslosen Selbstverständlichkeit, mich wie ein Familienmitglied zu behandeln, wurde ich mehrmals von den Socken gehauen. Sie leben in einer Einfamilienhaussiedlung, etwa 45 Minuten mit dem Auto von Downtown Indianapolis entfernt, in Nähe vieler Lebensmittelgeschäfte, Einkaufshäuser und Fitnessstudios.

Karen und ich

 

 

 

 

 

 

Heinz, Karen und ich beim Brunch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Spaziergang auf einem meiner persönlichen Highlights von Indianapolis, dem sogenannten Monon Trail, ersten gemeinsamen Mahlzeiten, die nicht dem „American Fries and Pies“-Klischee entsprachen und dann wiederum Einkäufen in Supermärkten, die sehr amerikanisch waren, fing mein erstes Praktikum an.

Der Monon Trail

 

 

 

 

 

 

 

Am 03.April 2018 war mein erster Tag in der Central Library von Indianapolis. Die Mixtur von neuer und alter Architektur ist hier einfach überwältigend! Es war ein großartiges Gefühl, drei Wochen lang in diesem Gebäudekomplex arbeiten zu dürfen. Ich habe in der sogenannten Learning Curve der Bibliothek aushelfen und Einblicke gewinnen, können. Berauscht war ich zu Anfang von der Offenheit, die mich empfing. Kurze, sehr freundliche Gespräche führte ich mit Bibliothekaren/innen, Chefpersonal, sowie dem Security-Dienst. Meine Tätigkeitsfelder bezogen sich zum einen auf das Mithelfen im Minecraft-Club, ein kostenfreies Freizeitangebot für alle jungen Minecraft-Fans. Zum anderen habe ich Schulausflüge, die Einblicke in das breit gefächerte Angebot der Bibliothek lieferten, mit betreut. Es war total aufregend und aufschlussreich US-amerikanischen Schülern, Lehrern und Eltern zu begegnen. Mir persönlich fiel vor allem die Anzahl an home schooling Schülern auf.

Die Central Library



 

 

 

 

Neben meinem Praktikum hatte ich aber auch ein volles Programm! Klar facetimte ich mit meiner Familie und Freunden in Deutschland. Ich verbrachte aber auch viel Zeit mit meinem Gastvater Heinz. Wir kundschafteten Bru Burgers im Zentrum der Stadt aus, machten eine Führung in der Scottish Rite Cathedral, welche keine Kirche, sondern ein Sitz der Freidenker ist und besuchten mit Steve Schmidt bei eisigen Temperaturen ein Baseball-Spiel. Indy11, das Fußballteam von Indianapolis sahen wir auch, gemeinsam mit Deutsch-Studenten aus Indianapolis, im Lucas Oil Stadium spielen. Außerdem machte Heinz typisch amerikanische Pancakes am Sonntagmorgen und wir fuhren jeden Tag gemeinsam ins Zentrum der Stadt mit seinem VW-Jetta.

Steve Schmd, Heinz Roesch und ich

Heinzs pancakes


 

 

 

 

 

 

 

 

Bru Burgers von außen

Das Lucas Oil Stadium abends

 

 

 

 

 

 

Abendsonne im Rückspiegel von Heinzs Auto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf eigene Faust testete ich gleich in der ersten Woche den Bus von IndyGo. Das öffentliche Verkehrssystem ist nicht vergleichbar mit denen deutscher Großstädte. Lange Buswartezeiten, sowie lange Anfahrtswege, da Indianapolis auch eine weitläufige Stadt ist, minderten durchaus das Fahrerlebnis. Allen Vorurteilen, die mir hie und da vor Ort begegneten zum Trotz, fühlte ich mich dennoch die meiste Zeit über wohl und sicher in den Bussen. In meiner Freizeit nahm ich auch das kostenlose Programm der YMCA-Fitnessstudios war und hatte eine kostenfreie Yoga-Stunde im City-Market! Das war vielleicht ein Erlebnis. Während der Yogastunde unter dem gewölbten, alten Markthallendach, konnte man das wilde Treiben an den Marktständen von oben beobachten.

 

Die Markthalle

 

 

 

 

 

 

Eine IndyGo Busstation

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit Karen und Heinz lernte ich ihre engsten Freunde aus Indianapolis, Bob und Denise kennen und fühlte mich wieder einmal wie ein richtiges Familienmitglied. Vor allem mit Denise und Karen unterhielt ich mich viel und angeregt über die aktuelle politische Lage in den USA und in Deutschland. Ich erklärte Denise beispielsweise, dass auch wir einen Zuwachs an rechten Stimmen in Deutschland haben und sie erzählte mir, dass in dem Krankenhaus in dem sie als Krankenschwester arbeitete, durchaus einige Krankenschwestern gegen gesetzliche Krankenversicherungen waren, was mich im ersten Moment echt perplex stimmte. Es war wirklich untypisch, wie offen und kritisch wir uns mit aktueller Politik befassten.

 

Bob und Denise

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wie geht es weiter? Der dritte und letzte Teil von Felis Bericht wird bald erscheinen.

 

 

 

 

 

 

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Feli in Indy, Teil 1 http://freundeskreis-koeln-indy.de/feli-in-indy-teil-1/ Thu, 30 May 2019 19:09:56 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2208 Wer Felicitas Godtmanns Erfahrungen und Abenteuer während ihres drei-monatigen Aufenthaltes in Indianapolis im vergangenen Jahr auf Instagram nicht folgen konnte, hat nun die Gelegenheit ihren fesselnden Bericht zu lesen. Viel Vergnügen!

Liebe Mitglieder des Sister-Cities Partnership Köln-Indianapolis und auch alle anderen!
Ich bin Felicitas Godtmann, Abiturientin des Jahrgangs 2017 am Humboldt-Gymnasium in Köln. Für mich stand fest: nach dem Abitur gehe ich ins Ausland!

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Cologne @ Christmas http://freundeskreis-koeln-indy.de/cologne-christmas/ Sun, 19 May 2019 14:55:27 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2200

Hier sind einige wunderbare Eindrücke von Alicia und Josh Baker, die im Dezember 2018 für zwei Tage in Köln waren. Sie waren Teil der Delegation aus Indianapolis, die Köln anlässlich des 30. Jubiläums unseres Städtepartnerschafts besucht hat. Vielen Dank an Alicia und Josh, daß sie ihre schönen Fotos mit uns geteilt haben.

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Osterferien Indiana 2018 http://freundeskreis-koeln-indy.de/osterferien-indiana-2018/ Wed, 01 Nov 2017 20:27:25 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=1466
Liebe Vereinsmitglieder,

unserem Vereinsmitglied, der Kölner Austauschorganisation Partnership International e.V., ist es gemeinsam mit ihrer amerikanischen Partnerorganisation „Foreign Links Around The Globe“ (F.L.A.G.) gelungen, ein Kurzzeitprogramm nach Indianapolis ins Leben zu rufen. Das Programm wird an Ostern 2018 das erste Mal stattfinden. Es bietet 10 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, für zwei Wochen bei Gastfamilien zu leben und eine amerikanische High School zu besuchen. Alle Informationen zum Programm finden Sie im

Wir würden uns freuen, wenn Sie im Sinne der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Indianapolis, in Ihrem Freundeskreis auf das Kurzzeitprogramm aufmerksam machen würden.
Dieses Programm steht ganz ausdrücklich nicht in Konkurrenz mit dem von uns initiierten Schulaustausch mit Indy, sondern kann eher als eine sinnvolle zusätzliche Ergänzung unserer Bemühungen um die Austauschkontakte Jugendlicher mit unserer Partnerstadt in Indiana betrachtet werden.
Mit allen guten Wünschen,
Hartwig Prüßmann
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Teil eines großen Ganzen http://freundeskreis-koeln-indy.de/teil-eines-grossen-ganzen/ Sat, 30 Apr 2016 11:17:48 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=1155

Der Freundeskreis Köln – Indianapolis e.V. ist einer von insgesamt 22 Partnerschaftsvereinen Kölns. Dies lässt tief blicken auf den Charakter unserer Stadt: Aufgeschlossen, kontaktfreudig und international. Dieser Austausch existiert in Köln bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert. Seit 1952 pflegt die Stadt Köln internationale Städtepartnerschaften mit eigenen Vereinen, die von Bürgern der Stadt gegründet und weiterentwickelt wurden. Dieser Austausch wird auf der kulturellen aber auch auf der wirtschaftlichen und der politischen Ebene gepflegt und bietet so jedem Bürger die Möglichkeit, sich aktiv an der internationalen Völkerverständigung zu beteiligen.

Nicht immer ist es für die einzelnen Partnerschaften einfach sich Gehör zu verschaffen und sozusagen
unserer angenommen hat sich der gemeinnützige Verein CologneAlliance.

Cologne Alliance Er steht für eine bessere Wahrnehmung der einzelnen, durch die Bündelung der Kräfte aller. Städte – Partner – Freunde ist sein Motto. Die Mitglieder von CologneAlliance tun ihr Bestes um die tag tägliche Arbeit der einzelnen Vereine erfolgreich voranzutreiben und die Unterstützung reicht von der Öffentlichkeitsarbeit, über Netzwerkarbeit bis hin zum Fundraising.

Ihre Unterstützung hilft uns allen und das beste Beispiel dafür ist der neu entstandene Marco Polo Reiseführer der Kölner Partnerstädte. 22 Städte – 22 mal staunen.

Erstmals stellen sich die Kölner Partnerstädte gemeinsam vor. 22 Städteportraits mit Empfehlungen und Insidertipps der Kölner Partnerschaftsvereine. CologneAlliance hatte die Idee zu diesem Buch, das zweifach wirkt: Es ist eine anregende Lektüre für alle Kölner mit latentem Fernweh. Und mit dem Kauf unterstützen Sie die ehrenamtliche Arbeit der Partnerschaftsvereine.

Da gerade unser geliebtes Indy in hiesigen Reiseführern schwierig zu finden und kaum vertreten ist, freuen auch wir uns besonders über dieses Projekt und drücken die Daumen für alle, die da noch folgen mögen!

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Zwei Fanclubs – eine Idee http://freundeskreis-koeln-indy.de/zwei-fanclubs-eine-idee/ Sun, 14 Feb 2016 10:08:30 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=1131


Diese Collage von unserem Schatzmeister Andreas Küpper zeigt die Verbundenheit des Fanclubs des 1. FC Köln in Indianapolis mit dem Brickyard Bataillon, dem Fanclub von Indy Eleven in Köln.

Beim Besuch der Kölner in Indianapolis im Herbst 2015 verbündeten sich die beiden Fanclubs und tauschten die jeweiligen Banner aus. Über dem Eingang zum Columbia Club Hotel wehte derweil die Kölsche Fahne neben dem Sternenbanner und der Flagge von Indianapolis.

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Wie war’s in Indy 2015 – schön war’s, und erfolgreich! http://freundeskreis-koeln-indy.de/wie-wars-in-indy-2015-schoen-wars-und-erfolgreich/ Thu, 05 Nov 2015 20:28:14 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=1068

Lesung in der Central Library

Präsidenten unter sich

Heimspiel der Indy Eleven


Ralf Radke

Zum Abschied ein Lagerfeuer

Der Indian Summer zeigte sich von seiner schönsten Seite, als eine Gruppe von Mitgliedern des Freundeskreises vom 6. bis 11. Oktober in der Hauptstadt der Hoosier zu Gast war. Der Freundeskreis hatte sich ein anspruchsvolles Programm vorgenommen, in dessen Mittelpunkt die Fortsetzung des vor einigen Jahren begonnenen Kontaktes zur Central Library in Indy stand. Jetzt sollte Heinrich Böll aus Köln, der etwas ältere ‚Bruder im Geist‘ von Kurt Vonnegut aus Indy, zu Wort kommen. Angela Spizig war gemeinsam mit ihrem Mann Heinz angereist und hatte ein schönes Leseprogramm vorbereitet, u. a. aus dem Irischen Tagebuch, aus der Katharina Blum und auch die Geschichte vom Wein-Trinker Rhein und vom Schnaps-Trinker-Rhein in „Undines Gewaltiger Vater“. Die Freunde aus Indy hatten gleich zwei Veranstaltungen vorbereitet, die erste in der Central Library in Zusammenarbeit mit der Indiana University, die zweite in der Bücherei des Staatsarchivs von Indiana in Zusammenarbeit mit der Vonnegut Memorial Library. Volkmar Schultz hatte es übernommen, die historische Einordnung der Texte von Böll sowie seine Beziehungen zu Vonnegut zu erläutern. Die jeweils etwa 35, meist jüngeren Zuhörer zeigten ihr Interesse auch über die 60-Minuten Lesungen in englischer Sprache hinaus durch ein anschließendes, lebendiges Frage-und-Antwort Programm. Böll und Köln haben neue Freunde bei den Hoosiern.

König Fußball war auch dabei

Ein wesentlicher zweiter Schwerpunkt unseres Besuchsprogramms lag im sportlichen Bereich. Indy ist eine bedeutende Sportstadt und hat seit einigen Jahren auch einen Profi-Fußball-Verein, die „Indy Eleven“.Wir hatten im Vorfeld unserer Reise den Präsidenten des 1.FC Köln zur Teilnahme an unserer Reise eingeladen, und Werner Spinner war auch prompt gemeinsam mit einem Mitarbeiter aus dem Geißbock-Heim angereist. Andreas Küpper und Martin Baier hatten das Treffen mit dem Eigentümer von „Indy Eleven“, Ersal Özdemir, eingefädelt und zugleich die Gründung eines FC-Fanclubs, des ersten in den Vereinigten Staaten, organisiert. Werner Spinner war für die Amerikaner ein besonderer Gast, weil er ihre Sprache fließend spricht und sich auch in Indiana gut auskennt. Die Amerikaner sind versiert in der Vermarktung des Sportes, aber sie haben noch viel zu lernen von der Organisation und dem Management der Bundesligavereine. Nach Ende unserer Reise geht der Kontakt weiter. Manager von Indy Eleven wollen schon bald nach Köln kommen, um Training und Nachwuchsförderung hierzulande kennenzulernen.

Die Schule der Nationen ist die Schule

Auch den dritten Schwerpunkt unseres Programms können wir als Erfolg deklarieren: Jahrelang hatten wir uns um die Wiederbelebung des Schüleraustausches bemüht und waren doch immer wieder gescheitert. Jetzt scheint ein Durchbruch erreicht und es sieht so aus, als ob wir demnächst Schulpartnerschaften mit zwei Kölner Schulen, der Gesamtschule Nippes und der Lise-Meitner-Gesamtschule Porz aus der Taufe heben können. Zu verdanken haben wir dies in erster Linie unserem neuen Mitglied Ralf Radke, der als Elternvertreter der Nippeser Schule seit Monaten in Kontakt mit Deutschlehrern in Indy ist und sich kurzfristig unserer Reisegruppe angeschlossen hatte. Er ließ keine Gelegenheit aus, sich mit Schülern im Deutsch-Unterricht in ihren Klassen zu beraten und sie für eine Schulpartnerschaft zu gewinnen. Auch hier steht ein Gegenbesuch ins Haus und hoffentlich bald auch der Austausch von Partnerschafts-Urkunden. Die ersten Schüler könnten 2017 reisen.

Indianer-Museum und Lagerfeuer-Romantik

Was gab es sonst noch? Den German-American Day mit Sponsorenlauf und Dackelrennen, mit Bier und Blasmusik. Einen von dem Historiker Bill Selm geführten Stadtrundgang durch das alte und neue Indianapolis, einen Besuch in Eiteljorg Museum of American Indians and Western Art, das sich durch reiche Zustiftungen zu einem der führenden Museen Amerikas entwickelt hat. Es gab noch einen Vortrag von Volkmar Schultz vor dem American Council on Germany über die Fluchtbewegungen nach Europa. Und es gab den allerersten Besuch von unserem Freund Karl Holzschneider ( 81 ) in Amerika, der sich einen Traum erfüllte und mit auf eine gemeinsame kleine Rundreise nach Ohio, Michigan und quer durch Indiana ging, um dann am letzten Abend mit Louise und Jerry Lamkin, mit Dolores und Giles Hoyt beim Lagerfeuer am Columbia Club Hotel über Amerika und die Welt, über das Kleingartenwesen und über Riesling-Weine zu schwatzen. Karl meint Indy sei eine großartige Partnerstadt. Recht hat er, der Karl!

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