define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Besuch – Freundeskreis Köln-Indianapolis e.V. http://freundeskreis-koeln-indy.de Sun, 05 Oct 2025 18:01:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.3 Indiana Jazz Exchange 2025 http://freundeskreis-koeln-indy.de/indiana-jazz-exchange-2025/ Sat, 05 Jul 2025 18:00:27 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2733 Am 23. Juni fand in Kooperation mit dem Amerikahaus NRW e. V. zum 13. Mal unser musikalisches Jahreshighlight, das alljährlich veranstaltete „Indiana Jazz Exchange”, statt. Unter der Leitung von Monika Herzig spielte eine international renommierte Gruppe von Musikern vor vollem Haus im Alten Pfandhaus. Besonderer musikalischer Gast war in diesem Jahr die dynamische und mitreißende E-Geigerin Cathy.

 

  

 

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Indiana Jazz Exchange 2023 http://freundeskreis-koeln-indy.de/indiana-jazz-exchange-2023/ Mon, 05 Jun 2023 19:01:44 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2592 Es gibt eine schlechte und eine gute Nachricht zum diesjährigen Jazzkonzert „Both Sides of Joni“ im Alten Pfandhaus. Die schlechte Nachricht: Alle Karten sind ausgebucht! 10 Stunden nach Bekanntgabe waren alle weg. Die gute Nachricht: Für Freundeskreis Mitglieder ist ein sehr kleines Kontingent verfügbar–wer Interesse hat, soll sich bitte umgehend bei Hartwig Prüßmann melden. Und noch eine gute Nachricht für alle die gerne dabei wären und es nicht sein können: Es wird wieder eine Liveübertragung auf YouTube geben.  Diese wunderbare musikalische Darbietung ist nur möglich in Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner AmerikaHaus NRW e.v.  Alle Veranstaltungsinformationen sind hier zu finden.

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Feli in Indy, Teil 3 http://freundeskreis-koeln-indy.de/feli-in-indy-teil-3/ Wed, 23 Dec 2020 15:18:33 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2480 Felicitas Godtmann hat 2018 während eines dreimonatigen Aufenthalts in Indianapolis drei verschiedene Praktika gemacht und dabei das Land, das Leben und die Menschen kennengelernt.  Wer alles auf Instagram damals nicht folgen konnte, kann über ihre Erlebnisse auf unserer Homepage lesen.

Am 25. April 2018 ging es für uns drei nach Texas! Karen und Heinz zeigten mir einige ihrer Lieblingsecken. Ich hatte mein erstes amerikanisches Barbecue in Blanco, Texas. Blanco ist ein Dorf mit „wild-west-flair“, gelegen im Süden von Texas, nicht weit von San Antonio. Das „ur-amerikanischste“ Erlebnis hatte ich jedoch in Luckenbach.

Luckenbach

 

 

 

 

 

 

 

An dem mir zuvor unbekannten Ort verbrachten wir einen ganzen Abend. Luckenbach ist fast 200 Jahre alt. Das ehemalige Postamt der Geisterstadt Luckenbach  ist bekannt unter Country-Musik Fans. Umgeben von Hirschköpfen, die pinke Sonnenbrillen aufhatten, Höhner-Postkarten und deutschen Fußballfanartikeln wurde in der hölzernen Hütte Country Musik gespielt. Unter den wenigen Zuhörern war auch ein Mann, der so sehr wie ein Cowboy aussah, wie zuvor noch niemand, dem ich begegnet bin. Angelehnt an den Barhocker, mit Cowboy-Stiefeln und einem Bier bestückt hörte er den rauchigen Stimmen der Sänger zu. Diesen Abend werde ich niemals vergessen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächster Halt war Corpus Christi, wo ich den Rest der Roesch-Familie kennen lernen durfte. Corpus Christi liegt am Meer, demnach tankten wir viele Sonnenstrahlen, besuchten ein Sandburgen-Festival und aßen Krabben und Pommes Frites bei frischer Seeluft. Zum Abschluss unseres Kurztrips ging es nach San Antonio. Die Stadt hat mir wirklich gut gefallen, wegen ihres belebten Fußgängerverkehrs am Kanal, dem großstädtischen Ambiente und dem mexikanischen, kulturellen Einfluss.

Corpus Christi

 

 

 

 

 

 

 

Nach meiner Wiederkehr fing ich mein zweites Praktikum im International Center von Indianapolis an. Das International Center ist eine non-profit Organisation, die den Großteil von allem internationalen der Stadt koordiniert und veranstaltet. Zu ihren Tätigkeiten zählen Cultural Trainings, sprich Vermittlungshilfe zweier Parteien, die zwei verschiedene, kulturelle Hintergründe haben, sowie die Vermittlung von Ämtern, Schulen und Ansprechpartnern bloß für längerfristige Gäste oder auch Immigranten. Auch helfen sie bei der Organisation internationaler Feste, wie zum Beispiel dem German Fest oder unterstützen bei Einbürgerungsprozessen. Ich durfte Einblicke in die Arbeit verschiedenster Mitarbeiter, wie auch Martin Baier, dem Chef der Organisation, gewinnen. Martin Baier, seine Frau, ihr Sohn und ich besuchten einmal gemeinsam ein Indy11 Spiel. Ashley B. Eason, Vice President of Programs and Services,  lies mich an vielen internen Meetings des International Centers teilnehmen. Faszinierend fand ich, dass sie ein Auslandsjahr in Russland gemacht hatte. Ansuyah Naiken führte mich in die faszinierende Welt des Kulturtrainings ein. Während der Mittagspausen verbrachte ich viel Zeit mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und fühlte mich trotz sehr professionellem Arbeitsumfeld und Altersunterschied sehr willkommen.

 

Meine  Aussicht im International Center

Lunch mit den Mitarbeiterinnen Logan Charlesworth, Alli Tinch und Ashley Eason aus dem IC!                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Colin Renk, der Vorsitzende der America China Society of Indiana, war auch schon zu Gast in Köln und war besonders gastfreundlich! Er nahm mich mit seiner Freundin Emily zu einem Familiengeburtstag in einem idyllischen Vorort von Indy mit, wir besuchten gemeinsam ein Straßenmusik Festival und gingen zusammen zu einem typisch amerikanischen Jahrmarkt. Dort begegneten wir Abraham Lincoln und Twiggy, dem Wasserski fahrenden Eichhörnchen. Logan Charlesworth und ich arbeiteten im selben Büro. Sie war auch extrem offen und nahm mich zu Treffen mit ihren Freundinnen mit! Neben anfänglichen Enttäuschungen, bei denen sich Small-Talk Einladungen zum Dinner als sehr kurzlebig erwiesen, machten mich diese Erlebnisse besonders froh.

 

Colin Renk, seine Lebenspartnerin Emely Scott und ich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Mai nahm ich zusammen mit Heinz und Karen am 5k Marathon, anlässlich der Motorrennsportsaison in Indianapolis teil.

Dort trafen wir auf Colin und Emily!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammen mit Raul, den ich, wie schon erwähnt, gleich zu Anfang kennen lernte und seinen Freunden verbrachte ich den Cinco de Mayo. In Mexiko selbst hat dieser Feiertag kaum Bedeutung, er wird allerdings in den USA, durchaus auch stereotypisierend gefeiert. Raul selbst ist Mexikaner und studiert Business am IUPUI Campus. Bei mittlerweile frühlingshaften Temperaturen machten Raul und ich auch einige Fahrradtouren am White River oder auf dem Monon Trail. Fahrrad fahren in Indy ist nicht ganz dasselbe wie in Köln, dennoch hatte ich großen Spaß die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Richtig gerne bin ich, auch allein nach Broad Ripple gefahren. Broad Ripple ist nicht zentral gelegen, dennoch liegt es direkt am Monon Trail und hat eine besonders schöne Atmosphäre wegen seiner vielen, gut erhaltenen Cotton Wood Häuser und individueller, hochwertiger Cafés.

 

Eines der Cafés: The Cake Bake Shop!

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein deutsches Café, in dem es selbstgebackenes Brot nach deutscher Rezeptur gibt, ist dort auch! Denn Muttertag haben Karen, Heinz, Freunde der beiden und ich im bekannten St.Elmos im Zentrum der Stadt verbracht. St.Elmos ist bekannt für seine hochwertigen Steaks und ich muss sagen, dass das Restaurant seinem Ruf wirklich alle Ehre macht! Wie schon gesagt, ist der Mai der Motorrennsportmonat in Indianapolis. So hatten Karen und ich, dank den Lamkins,  die Chance, die trainierenden Rennfahrer live und in Farbe auf dem Indianapolis Motor Speedway bei brüllend heißem Wetter zu bestaunen. Beim herumschlendern abseits der Rennstrecke schauten wir uns aus direkter Nähe einige der Rennwägen an.

Karen und ich auf dem Motor Speedway!

Die Lamkins und ich! Sie waren die Gasteltern meiner Tante, die 30 zuvor Indy entdeckte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor dem großen Rennen und dem zeitgleich stattfindenden Elektro-Musik Festival bin ich selbstständig mit dem Megabus nach Chicago gereist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Megabusreisen von Route zu Route unterschiedlich sind, dennoch wurden auch hier keine Vorurteile, bezüglich der Sicherheit beim Reisen bestätigt. Mein Ticket habe ich günstig, einfach online gekauft und anschließend bin ich drei Stunden rauf ins ordentlich frische Chicago gefahren. Geschlafen habe ich bei einer Freundin, Yajahira, die ich über einen vorherigen Auslandsaufenthalt kennen gelernt habe. Sie arbeitet im schicken Bankenviertel von Chicago und wohnt zusammen mit zwei Mitbewohnerinnen im belebten Studentenviertel Lakeview.

Yajahira und ich im Spiegelbild des Cloud Gate in Chicago!

Die Skulptur im Panorama!

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn Indianapolis kulturell einiges zu bieten hat, muss ich ganz persönlich sagen, dass mir in Indy des Öfteren der Großstadttrubel auf den Straßen gefehlt hat. Mir hat es wirklich sehr gefallen, dass zum einen das Zentrum Chicagos sehr groß war und zum anderen aber auch so viele Menschen, trotz schlechten Wetters auf den Straßen unterwegs waren. Darunter gemischt waren vermutlich auch viele Touristen, dennoch habe ich das Straßenleben einfach als abwechslungsreich und bunt wahrgenommen!  Von Rooftopbars, über Süßigkeitenläden, bis hin zu Straßenkünstlern, die sich humorvoll dem Thema Diskriminierung stellten, war alles dabei.

Wir beide besuchten auch ein Chicago White Sox Spiel!

Die Aussicht vom Stadion aus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine letzten drei Wochen ließ ich im Eiteljorg Museum für indianische und westliche Kunst ausklingen.

Das Museum von vorne! Auf der Rückseite ist der Kanal- perfekt für Spaziergänge im Sonnenschein!

Streetart am Kanal, einen Katzensprung vom Museum entfernt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Praktikantentätigkeiten beriefen sich unter anderem auf das über die Schulter schauen bei Museumsführerinnen, einfache Hilfsarbeiten für das tägliche Museumsprogramm, sowie für das alljährliche Indian Market Festival. Auch hier kann ich nur in höchsten Tönen von der Offenheit des Teams sprechen. Mir wurden Einblicke hinter die Kulissen eines großen Museums gewährt. Was hinter diesen Kulissen alles steckt, war mir zuvor nicht bewusst. Zahlreiche Mitarbeiter arbeiteten in der ersten Etage des Museums für das Marketing auf Social-Media-Kanälen und eine moderne, immer aktuelle Website. Das jährliche Programm reicht von Führungen für Schüler, über Pride-Events, bis hin zum Indian Market Festival und der Zelebrierung der traditionellen mexikanischen Totenfeier „El Dia de los Muertos“.

Der Präsident des Eiteljorg Museums John Vanausdall steht in engem Kontakt zum Museumsteam!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sobald die Temperaturen sommerlich werden, gibt es neben Hochzeiten auch ein breit gefächertes Programm vor dem Museum direkt neben einem Kanal des White Rivers. Professionelle Musiker, wie auch Schüler, traten während meines Aufenthaltes auf. Ich habe eng mit Martha Hill und ihrem Team, das hinter der komplexen Programmplanung steckt, zusammengearbeitet. Die Werte, die dieses Museum, gelegen im Herzen Amerikas vertritt, beeindruckten mich sehr. Ich fühlte mich auf jeden Fall wohl im liberalen Klima des Museums!

 

Zusammen mit dem EIteljorgmuseum durfte ich an einer PraktikantInnenveranstaltung im Children’s Museum teilnehmen!

 

Hier wurden viele wichtige Themen für Kinder aufbereitet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während meines gesamten Aufenthalts stand ich in regem Kontakt zu Steve Schmidt, welcher viele Mühen in einen schönen Aufenthalt für mich steckte. Ich durfte seine Tochter kennen lernen, die mir ein Henna-Tattoo verpasste! Gegen Ende meines Aufenthalts setzte er noch ein kleines Extra auf all die deutsch-amerikanischen Erlebnisse, die ich in Indy hatte. Er zeigte mir das Heidelberg Haus. Am besten schaut sich jeder, der dort noch nie war, die Website des Cafés an. Das Café spiegelt wohl eine, durchaus dominierende Sichtweise auf das deutsche Kulturgut wieder. Brezeln werden umgeben von Maggitüten in den Regalen und Gartenzwergen auf jeglichen Ablagemöglichkeiten verzehrt. Abschließend zeigte er mir sein Liebingsviertel von Indianapolis: Irvington Historic District. Während der Autotour durch das Viertel erzähle er mir einige Schauergeschichten und Sagen über das älteste Viertel Indianapolis. Viele große Bäume säumten alte, holzverkleidete Anwesen. Das Viertel hat einen besonders individuellen Charme.

 

Ein Heinzelmännchen im German Shop  

 

Deutsches Hauptnahrungsmittel! Was sonst?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe ihr konntet ein paar aufschlussreiche Einblicke in meine Zeit in Indianapolis gewinnen! Sie war in jeglicher Hinsicht ein All-Round Paket. Von Kulturschocks bis hin zu zahlreichen, positiven Überraschungen war alles dabei. Enorm dankbar bin ich für die tolle Gastfreundlichkeit, die mir an allen Ecken und Enden begegnet ist.

Karen und ich ein Jahr später bei uns in Köln!

  

 

 

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Ab nach Indy http://freundeskreis-koeln-indy.de/ab-nach-indy/ Mon, 14 Dec 2020 20:14:23 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2456 Man kann sagen, dass niemand ihr Ehrenamt so lebt wie Claudia Burger.  Da ist nicht nur ihr langjähriges Engagement in den vielen Städtepartnerschaftsvereinen, und nicht nur ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende von CologneAlliance. Und es geht nicht darum, dass sie fast alle Partnerstädte – bis auf drei – mehrfach besucht hat. Nein, sie ging sogar noch weiter und lebte mit ihrem Partner Fiete Scheider im vergangenen Jahr einen Monat lang in Indy.  Sie mieteten eine Wohnung und ein Auto und erlebten den normalen Alltag. Mit ihrem Artikel  „Indiana – a state that works“, liefert sie eine schillernde Beschreibung ihres Aufenthalts, begleitet von vielen beeindruckenden Fotos. So kann jeder,  dank ihrer Darstellung, die Stadt ein bisschen besser kennenlernen.

Indiana – a state that works

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Schüleraustausch an der CvO-Gesamtschule http://freundeskreis-koeln-indy.de/schueleraustausch-an-der-cvo-gesamtschule/ Sun, 26 Jan 2020 20:06:12 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2298 Ab dem 29. September 2019 nahmen 14 Schüler/innen, ihre Deutschlehrerin Beate Westerhouse sowie der stellvertretende Schulleiter Zachary Irvine von der Perry-Meridian-High School in Indianapolis zum zweiten Mal am Schüleraustauschprogramm „GAPP“ (German American Partnership Program) teil und besuchten für zwei Wochen den Oberstufenunterricht der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule in Köln-Longerich.

 

Zur Begrüßung wurden die Austauschschüler/innen ins Kölner Rathaus eingeladen, wo sie nach einem feierlichen Empfang durch Bürgermeister Andreas Wolter auf einer Stadtführung Köln und den Dom kennenlernen durften. Ganz besonders faszinierend waren dabei für die Amerikaner die Pflastersteine der Altstadt und die Bauweise der teilweise sehr kleinen Häuser.

In ihren kölschen Gastfamilien lag diesmal der Fokus darauf, das deutsche Essen kennenzulernen, gemeinsam mit dem Austauschpartner zu kochen und Rezepte auszutauschen – denn nach dem Gegenbesuch in Indianapolis im Frühling 2020 soll ein gemeinsames deutsch-amerikanisches Kochbuch entstehen.

Um die Kölner Kulinarik kennenzulernen trafen wir uns in der Brauerei „Sünner im Walfisch“ zu Sauerbraten, Reibe- und Flammkuchen, begaben uns auf eine kostenprobenreiche „Fair chocolate“-Tour durchs Schokoladenmuseum und fuhren nach Altenberg, wo neben dem Altenberger Dom und dem Märchenwald auch eine original Bergische Kaffeetafel auf unsere amerikanischen Freunde wartete. Ein weiteres Highlight war für viele Schüler/innen auch der Besuch des Bonner Beethovenhauses, der Brühler Schlösser und bei Haribo in Bonn, wo die Koffer ordentlich mit Goldbären und co. angefüllt wurden.

Eine amerikanische Schülerin bemerkte bei einer Zugfahrt, „wie praktisch doch die öffentlichen Verkehrsmittel seien“ und dass sie „nie gedacht hätte, dass es so viele Nadelbäume in Deutschland gibt“. Des Weiteren besuchten wir gemeinsam das Landesamt für Aus/Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW. Hier war der Blick hinter die Kulissen und die Vorführung eines Wasserwerfers besonders spannend. Ein amerikanischer Schüler, der in Köln großer Currywurst-Fan geworden war, meinte, dass „ein Foodtruck mit German Currywurst genau das sei, was Indianapolis noch fehle“ und mit „das ist ja großartig, aber wer ist Fürst Pückler?“ kommentierte eine Amerikanerin das Eisbecherangebot an Bord eines KD-Schiffes bei einer Schiffstour über den Rhein.

Alles in allem war der Austausch mal wieder ein großer Erfolg und wir Kölner freuen uns sehr auf den Gegenbesuch im März/April 2020 in Indianapolis. Besser als Beate Westerhouse kann man es aber nicht zusammenfassen: „et wor widder richtisch schön“.

Finanziert wurde der Austausch durch Gelder der Stadt Köln, des German American Partnership Programs, des Freundeskreises Köln-Indianapolis und durch Unterstützung des Fördervereins der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule Köln.

Julia Schlang

Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule

 

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Feli in Indy, Teil 2 http://freundeskreis-koeln-indy.de/feli-in-indy-teil-2/ Fri, 01 Nov 2019 17:23:04 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2258 Wer Felicitas Godtmanns Erfahrungen und Abenteuer während ihres drei-monatigen Aufenthaltes in Indianapolis im vergangenen Jahr auf Instagram nicht folgen konnte, hat nun die Gelegenheit ihren fesselnden Bericht zu lesen. Viel Vergnügen!

Am 31. März 2018 war es so weit. Ich zog bei meinen Gasteltern Karen und Heinz Roesch ein. Mehr noch als eine Bleibe, wurde mir die Offenheit und Wärme geschenkt, um mich heimisch zu fühlen. Von dieser bedingungslosen Selbstverständlichkeit, mich wie ein Familienmitglied zu behandeln, wurde ich mehrmals von den Socken gehauen. Sie leben in einer Einfamilienhaussiedlung, etwa 45 Minuten mit dem Auto von Downtown Indianapolis entfernt, in Nähe vieler Lebensmittelgeschäfte, Einkaufshäuser und Fitnessstudios.

Karen und ich

 

 

 

 

 

 

Heinz, Karen und ich beim Brunch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Spaziergang auf einem meiner persönlichen Highlights von Indianapolis, dem sogenannten Monon Trail, ersten gemeinsamen Mahlzeiten, die nicht dem „American Fries and Pies“-Klischee entsprachen und dann wiederum Einkäufen in Supermärkten, die sehr amerikanisch waren, fing mein erstes Praktikum an.

Der Monon Trail

 

 

 

 

 

 

 

Am 03.April 2018 war mein erster Tag in der Central Library von Indianapolis. Die Mixtur von neuer und alter Architektur ist hier einfach überwältigend! Es war ein großartiges Gefühl, drei Wochen lang in diesem Gebäudekomplex arbeiten zu dürfen. Ich habe in der sogenannten Learning Curve der Bibliothek aushelfen und Einblicke gewinnen, können. Berauscht war ich zu Anfang von der Offenheit, die mich empfing. Kurze, sehr freundliche Gespräche führte ich mit Bibliothekaren/innen, Chefpersonal, sowie dem Security-Dienst. Meine Tätigkeitsfelder bezogen sich zum einen auf das Mithelfen im Minecraft-Club, ein kostenfreies Freizeitangebot für alle jungen Minecraft-Fans. Zum anderen habe ich Schulausflüge, die Einblicke in das breit gefächerte Angebot der Bibliothek lieferten, mit betreut. Es war total aufregend und aufschlussreich US-amerikanischen Schülern, Lehrern und Eltern zu begegnen. Mir persönlich fiel vor allem die Anzahl an home schooling Schülern auf.

Die Central Library



 

 

 

 

Neben meinem Praktikum hatte ich aber auch ein volles Programm! Klar facetimte ich mit meiner Familie und Freunden in Deutschland. Ich verbrachte aber auch viel Zeit mit meinem Gastvater Heinz. Wir kundschafteten Bru Burgers im Zentrum der Stadt aus, machten eine Führung in der Scottish Rite Cathedral, welche keine Kirche, sondern ein Sitz der Freidenker ist und besuchten mit Steve Schmidt bei eisigen Temperaturen ein Baseball-Spiel. Indy11, das Fußballteam von Indianapolis sahen wir auch, gemeinsam mit Deutsch-Studenten aus Indianapolis, im Lucas Oil Stadium spielen. Außerdem machte Heinz typisch amerikanische Pancakes am Sonntagmorgen und wir fuhren jeden Tag gemeinsam ins Zentrum der Stadt mit seinem VW-Jetta.

Steve Schmd, Heinz Roesch und ich

Heinzs pancakes


 

 

 

 

 

 

 

 

Bru Burgers von außen

Das Lucas Oil Stadium abends

 

 

 

 

 

 

Abendsonne im Rückspiegel von Heinzs Auto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf eigene Faust testete ich gleich in der ersten Woche den Bus von IndyGo. Das öffentliche Verkehrssystem ist nicht vergleichbar mit denen deutscher Großstädte. Lange Buswartezeiten, sowie lange Anfahrtswege, da Indianapolis auch eine weitläufige Stadt ist, minderten durchaus das Fahrerlebnis. Allen Vorurteilen, die mir hie und da vor Ort begegneten zum Trotz, fühlte ich mich dennoch die meiste Zeit über wohl und sicher in den Bussen. In meiner Freizeit nahm ich auch das kostenlose Programm der YMCA-Fitnessstudios war und hatte eine kostenfreie Yoga-Stunde im City-Market! Das war vielleicht ein Erlebnis. Während der Yogastunde unter dem gewölbten, alten Markthallendach, konnte man das wilde Treiben an den Marktständen von oben beobachten.

 

Die Markthalle

 

 

 

 

 

 

Eine IndyGo Busstation

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit Karen und Heinz lernte ich ihre engsten Freunde aus Indianapolis, Bob und Denise kennen und fühlte mich wieder einmal wie ein richtiges Familienmitglied. Vor allem mit Denise und Karen unterhielt ich mich viel und angeregt über die aktuelle politische Lage in den USA und in Deutschland. Ich erklärte Denise beispielsweise, dass auch wir einen Zuwachs an rechten Stimmen in Deutschland haben und sie erzählte mir, dass in dem Krankenhaus in dem sie als Krankenschwester arbeitete, durchaus einige Krankenschwestern gegen gesetzliche Krankenversicherungen waren, was mich im ersten Moment echt perplex stimmte. Es war wirklich untypisch, wie offen und kritisch wir uns mit aktueller Politik befassten.

 

Bob und Denise

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wie geht es weiter? Der dritte und letzte Teil von Felis Bericht wird bald erscheinen.

 

 

 

 

 

 

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Cologne @ Christmas http://freundeskreis-koeln-indy.de/cologne-christmas/ Sun, 19 May 2019 14:55:27 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2200

Hier sind einige wunderbare Eindrücke von Alicia und Josh Baker, die im Dezember 2018 für zwei Tage in Köln waren. Sie waren Teil der Delegation aus Indianapolis, die Köln anlässlich des 30. Jubiläums unseres Städtepartnerschafts besucht hat. Vielen Dank an Alicia und Josh, daß sie ihre schönen Fotos mit uns geteilt haben.

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Delegation in der Domstadt http://freundeskreis-koeln-indy.de/delegation-in-der-domstadt/ Mon, 10 Dec 2018 23:25:52 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=2109 Die Feierlichkeiten zu unserem 30. Jubiläum zogen sich bis in den Dezember hinein, als eine Delegation aus Indianapolis Köln besuchte.

Die Gruppe, geleitet von Sven Schumacher, deutscher Honorarkonsul in Indianapolis, und Steven Schmidt, scheidender Vorsitzender des Indianapolis-Cologne Sister City Committee, verbrachte zwei Tage in Köln.

Bei einem Empfang im Alten Rathaus wurden offizielle Grußbotschaften des Mayors von Indianapolis, Joe Hogsett, und des Gouverneurs des Bundesstaates Indiana, Eric Holcomb, zum 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Köln-Indianapolis an Oberbürgermeisterin Henriette Reker vorgelesen und überreicht.

Noch etwas besonderes wurde von Steven Schmidt überreicht: eine Kopie der Originalurkunde, welches am 28.11.1988 von Bürgermeister Norbert Burger und Mayor William Hudnut zur Gründung der Städtepartnerschaft unterschrieben wurde. Diese Urkunde wird von uns besonders geschätzt, da unser Exemplar bei dem Archiv-Einsturz verloren ging.

Wir bedanken uns bei der Stadt Köln für den Empfang und bei unseren lieben Freunden aus Indianapolis, dass sie uns solch einen schönen Besuch abgestattet haben.


US Konsul Ben Chapman, Freundeskreis Vorsitzender Hartwig Prüßmann, Schriftführerin Nicole James, Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, Ehrenvorsitzender Volkmar Schultz, Sister City Vorsitzender Steven Schmidt, Honorarkonsul Sven Schumacher

Ehrenvorsitzender Volkmar Schultz berichtet über die Gründung der Städtepartnerschaft

Honorarkonsul Sven Schumacher überreicht Bürgermeister Dr. Ralf Heinen ein Andenken vom Indy 500

Sister City Vorsitzender Steven Schmidt überreicht Bürgermeister Dr. Ralf Heinen eine Kopie der Originalurkunde

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Indy Besuch beim Stammtisch http://freundeskreis-koeln-indy.de/indy-besuch-beim-stammtisch/ Sun, 07 Oct 2018 21:12:19 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=1990 Wir hatten eine ganz gesellige Zeit beim Stammtisch am 25.9, mit einem besonderen Besuch vom Indianapolis Feuerwehrmann Brian Nicely, der am Tag davor seinen drei-wöchigen Austausch bei der Kölner Feuerwehr angetreten hat. Da er kein Deutsch spricht, waren alle dazu ermutigt Englisch mit ihm zu reden. Thomas Enders, Klaus Kirchner und Uwe Siemons, drei Kölner Feuerwehrmänner, die alle schon am Austausch in Indianapolis tielgenommen haben, waren auch dabei. Wir waren auch sehr geehrt, dass zwei Gründungsmitglieder, Volkmar Schulz und Hans-August Stausberg, dabei waren.

Wir treffen uns wieder Ende November, zu unserem beliebten Thanksgiving Essen. Die Infos und Einladung dazu kommen bald.

Thomas Enders, Klaus Kirchner, Brian Nicely, Uwe Siemons, Nicole James

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Volles (Altes Pfand-)Haus beim Indiana Jazz Exchange 2018 http://freundeskreis-koeln-indy.de/volles-altes-pfand-haus-beim-indiana-jazz-exchange-2018/ Tue, 24 Jul 2018 17:57:30 +0000 http://freundeskreis-koeln-indy.de/?p=1882

Als Monika Herzig mit ihren international anerkannten Mitstreitern am 26. Juni im komplett ausgebuchten Alten Pfandhaus Chick Coreas bekanntestes Werk „Spain“ zur Aufführung brachte, gab es beim Publikum kein Halten mehr! Begeistert klatschten alle Besucher mit, durch den stimmgewaltigen Einsatz von Inga Lühning noch weiter befeuert, und forderten anschließend vehement eine Zugabe, die sie auch erhielten. Der ‚emotional hinreißendste‘ Moment dieses Konzertabends mit Bezug auf das Lebenswerk Chick Coreas (musikalisches Thema des Abends) war erreicht! Die Gäste verließen augenscheinlich sehr beeindruckt den Konzertraum, in dem das Publikum gewissermaßen um die Musiker ‚herum‘ sitzt und so alles direkt persönlich verfolgen kann – die perfekte Kulisse für diesen stimmigen Abend!

Unterstützt wurde Monika Herzig durch eine deutsch-amerikanische Kombo der Spitzenklasse: André Nendza, als Organisator in Köln, Mitgründer des Indiana Jazz Exchange und international renommierter Bassist und Komponist; Peter Lehel, Saxophon, weltweit bekannt und erfolgreich; wie auch Josh Roberts, der wohl aussichtsreichste Nachwuchsschlagzeuger in seinem Fach in den USA momentan. Hinzu kam Inga Lühning, die neben „Spain“ noch ein weiteres Stück stimmlich begleitete und das Publikum jeweils mitriss.

Am Konzerttag war die gesamte Band vormittags in der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule in Köln-Nippes (neue Partnerschule des Schüleraustauschs Köln-Indianapolis), wo sie zwei Jazz-Workshops für interessierte Schülerinnen und Schüler gab.

Im nunmehr siebten Jahr war der „Indiana Jazz Exchange“ somit ein weiterer großer Erfolg – und Ausdruck der engen Kooperation zwischen dem Amerika Haus e. V. NRW, dem Freundeskreis Köln-Indianapolis e.V. und der Stadt Köln, die das Projekt zum wiederholten Male großzügig unterstützt hat.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung des Indiana Jazz Exchange im kommenden Jahr!

 

               

          

 

 

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